Ausstellung
Leopard Affe Giraffenkopf Braunbär
Fisch Eisbär von vorne Vogelstrauß Eisbär von hinten Gorilla
Nilpferd Giraffenbeine Elefant Vogel

Als ich mit meiner Kamera vor dem Elefantengehege der Wilhelma stand, kam mir die Erinnerung an eine Reise nach Afrika, und das Erleben von Tieren in freier Wildbahn. Hier sah ich nur Mauern, Wände und Pfosten. Es war sehr heiß an diesem Tag. Der Elefant stand reglos im Schatten eines Baumes, dessen Blätter spiegelten sich auf seiner Haut. Mein Drang, ihn zu malen, war plötzlich übermächtig. Ich fotografierte ihn mehrfach. Auch mit all meinen anderen Tierfotografien ging es mir ähnlich. Ich hatte eine innere Beziehung zu dem zu malenden Tier aufgebaut.
Mit meiner Kamera versuche ich, Tiere in einer besonderen Position zu erreichen. Die Fotografie dient als Vorlage, nicht aber um fotorealistisch zu malen. Es ist für mich wichtig, meine Empfindungen malerisch festzuhalten und an den Betrachter weiterzugeben.

Eine Fotografie, die den Augenblick festhält, ist mir nicht ausreichend. Erst die wochenlange Arbeit mit den Ölfarben lassen mich vergessen, dass ein Foto der Ausgangspunkt war.
In meinen Sujets sind die Tiere das Wichtigste. Durch das Umfeld will ich aufzeigen, in welcher Enge oder künstlich aufgebauter Welt deren Leben stattfindet. Malerische Empfindungen werden spürbar, wenn ich das Wesenhafte des Tiers im Bild entstehen lasse.

Bilder von der Ausstellung